| Wie recherchiert jugendschutz.net im Internet? |
 | Jugendschutz.net arbeitet mit einem Crawler, d. h. mit einem suchenden Rechner, der mit höherer Effektivität als Menschen Angebote im Netz erfassen, prüfen und vergleichen kann. Der Suchvorgang findet auf drei Ebenen statt:
1. Ständig aktualisierte Adressenliste derjenigen Anbieter, die schon durch jugenschutzrelevante Angebote aufgefallen sind oder verdächtigt werden können, solche ins Netz zu stellen. Von diesen Anbietern aus verlinkt sich der Crawler weiter.
2. Der zweite Filter sucht innerhalb der Angebotspalette anhand einer Begriffsliste, die einschlägiges Vokabular enthält, hinter dem sich entsprechende problematische Angebote verbergen könnten.
3. Eine Dateiwiedererkennungssoftware, mit der in Frage kommende Bilder, Texte und Videos, die einmal als jugendgefährdend eingestuft worden sind, jederzeit und an jeder Stelle erneut ausfindig gemacht werden können.
Die technische Verfeinerung der eingesetzten Suchmethodik ist so weit fortgeschritten, dass bei einem Suchvorgang des Crawlers etwa 100-200 Angebote gefunden werden, von denen wiederum mehr als drei Viertel wegen Verstoßes gegen Jugendschutzvorschriften als unzulässig klassifiziert werden können. |