Redaktion

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Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) | Staatlich Geprüfter Betriebswirt | IT-Sachverständiger und Gutachter | Jugendschutzbeauftragter im Internet | Seit 2000 Gründer und Geschäftsführer einer Full-Service Internetagentur
Die Entscheidung fuer das richtige Altersverifikationssystem (AVS) ist fuer Anbieter und Nutzer von grosser Bedeutung. Insbesondere der Verbreitungsgrad und die Akzeptanz einzelner Systeme beim Nutzer wirken sich auf den Erfolg eines Internet-Angebots aus. Dennoch sollte der Anbieter auch die Empfehlungen der Jugendschutzbehoerden in seine Entscheidung einfliessen lassen.
Hier finden Sie eine Übersicht der bekannten Urteile zu Altersverifikationssystemen für geschlossene Benutzergruppen im Internet. Alle Entscheidungen werden ohne Wertung abgebildet. Hyperlinks verweisen extern auf die Urteilstexte im Volltext.

Sie benötigen ein Shop-System, dass bestimmte Artikel, die nicht jugendgefährdend oder entwicklungsbeeinträchtigend eingestuft sind, als frei und entsprechende FSK18-Produkte mit Altersnachweis versendet. Nach unseren Erfahrungen eignet sich dafür insbesondere das lizenzkostenfreie System xt:Commerce. Bitte beachten Sie aber auch, dass Sie beim Altersnachweis und bei der Versendung der Artikel entsprechende Vorkehrungen zur Verhinderung der Aushändigung an Jugendliche treffen.
Die durch öffentliche Institutionen formulierten Anforderungen des JMStV an geschlossene Benutzergruppen - Volljährigkeitsprüfung durch persönlichen Kontakt sowie Authentifizierung bei jedem Nutzungsvorgang, um den Zugriff durch Minderjährige zu verhindern - wurden von verschiedenen AVS-Betreibern erfolgreich umgesetzt. Durch uns zu empfehlen sind u. a. die Systeme Coolspot/X-Check, T-Online, Arcor, RST Datentechnik/AVS-Key.

Der Gesetzgeber hat hier jedoch nach aktuellem Stand der Rechtssprechung eine deutliche Normierung fehlen lassen, so dass nach einzelner Auffassung auch Systeme, die ausschliesslich mit Personalausweisnummer arbeiten ("Über18.de"), zum Einsatz kommen könnten. Die wesentlichen Unterschiede beider Verfahrensarten sollten jedem betroffenen Webmaster und Betreiber bekannt sein.
Wo erhalten ich weiterführenden externe Informationen?

http://www.jugendschutz.net/ - Stelle Jugendschutz der Bundesländer
http://www.heise.de/ct/Netz_gegen_Kinderporno/ - Aktion Netz gegen Kinderporno
http://www.fsm.de/ - FSM Freiwillige Selbstkontrolle und Jugendschutz
Nein, die gesetzlichen Anforderungen an den Jugendschutzbeauftragten liegen nicht im Rechtsberatungsbereich (OLG Düsseldorf, Az 20 U 7/03). Rechtsanwälte sind nach unserer Auffassung grundsätzlich auch nicht pauschal geeignet, da diesen meist technische und pädagogische Kenntnisse fehlen. Der Jugendschutzbeauftragte soll in erster Linie in den Belangen des Jugendschutzes beraten und Inhalte prüfen, sowie hier Lösungsvorschläge unterbreiten.
Nein, ein Jugendschutzbeauftragter berät den Betreiber eines Internet-Angebots in den Angelegenheiten des Jugendschutz. Er darf Hinweise zur Gestaltung und den Inhalten geben und den Betreiber in diesen Dingen beraten. Er ist durch den Betreiber anzuhören, die letztendliche Verantwortung für das Angebot trägt jedoch der Betreiber allein.
Wird trotz Notwendigkeit kein Jugendschutzbeauftragter bestellt, droht nach § 24 Jugendmedienschutz-Staatsvertrag eine Geldbuße von bis zu 500.000,00 Euro. Weitere zivil- und strafrechtliche Umstände können hinzutreten. In der Regel trifft den Betreiber dann ein Organisationsverschulden.
Ja, sie können die Adressdaten, die Sie in der Vertragsschrift erhalten, in Ihrem Impressum Ihrer Website nennen. Weiterhin können Sie Ihre Nutzer bei Fragen zu unserem Aufgabenbereich an uns verweisen.

Die Kündigung kann jederzeit zum Ablauf der 12-monatigen Vertragslaufzeit mit einer Frist von einem Monat erfolgen. Wir berechnen für die Kündigung keine Gebühren.

Jugendschutzbeauftragter im Internet

Der Jugendschutzbeauftragte ist immer dann zu bestellen, wenn ein Internet-Angebot entwicklungsbeeinträchtigende oder jugendgefährdende Inhalte geschäftsmässig bereithält. Der Gesetzgeber geht insbesondere bei Angeboten, die erotische oder gewaltverherrlichenden Content beinhalten, von einer potentiellen Gefährdung der Jugend aus.

Nutzen Sie unseren Service und lassen Sie sich von uns in Fragen des Jugendschutzes im Internet beraten, bevor Sie durch eine Abmahnung oder Strafanzeige weiteren Schaden haben. Unwissenheit und laienhaftes Vorgehen schützt Sie nicht vor Ordnungsgeldern oder Sperrungsverfügungen.

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